KI in der Medizin: Was der EU AI Act verlangt

Dieser Anwendungsfall behandelt den Einsatz von KI in Diagnostik und Behandlung. Hier erfahren Sie die Risikoeinstufung, die Pflichten und die nächsten Schritte bis zur Frist 2026.

KI in der Medizin: Einsatz und Einordnung

Dieser Anwendungsfall betrifft den Einsatz von KI in Diagnostik und Behandlung – typischerweise bildbasierte Diagnostik, Triage und klinische Entscheidungsunterstützung. Ob der EU AI Act greift und in welcher Risikoklasse, hängt vom konkreten Verwendungszweck ab.

Die zentrale Frist für Hochrisiko-Pflichten ist der 2. August 2026.

Welche Risikoklasse?

Je nach Ausgestaltung reicht die Einstufung von minimalem Risiko bis Hochrisiko. Entscheidend sind Einsatzkontext, betroffene Personen und die Entscheidungswirkung. Manche Konstellationen können sogar verbotene Praktiken berühren.

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Pflichten in der Praxis

Ist der Anwendungsfall Hochrisiko, gelten u.a. Risikomanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht und Protokollierung. Betreiber müssen zudem betroffene Personen informieren und die Systeme bestimmungsgemäß einsetzen.

Ihr nächster Schritt

Klären Sie die Risikoklasse, bevor Sie Aufwand schätzen. Der kostenlose AI Risk Check liefert eine fundierte Einschätzung samt Pflichtenübersicht. Verstöße können bis zu 35 Mio. EUR oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes kosten.

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